Prolog:

 

Stumme Tränen liefen die zarten Wangen eines rosahaarigen Mädchens hinunter, welches gerade auf dem Weg zur Schule war. So manch einer würde sich jetzt sicher fragen, was denn überhaupt ihr Problem war. Dazu kommen wir später. Falls es jemanden interessiert, ihr Name war Sakura Haruno. Kirschblüte im Frühlingsfeld. Ziemlich passend, wenn man sich mal ihre ungewöhnliche Haarfarbe genauer ansah. Noch 200 Meter und sie hatte ihre Schule erreicht. Die Konoha high school, eine Privatschule für reiche Schnösel. Der Ort, den sie von allen Orten auf der Welt am meisten verabscheute. Ich hoffe inständig, ihr versteht es jetzt nicht falsch. Sakura hatte weder etwas gegen den Unterricht, noch ihre Mitschüler oder gar die Lehrer. Jedoch gab es genau hier vor 4 Monaten einen Zwischenfall, der ihr junges Leben entscheidend verändert hatte. Vor 4 Monaten bekam sie das erste mal einen Brief von ihrem heimlichen Verehrer. Oder auch Stalker. Nennt es wie ihr wollt. In diesem Brief stand:

An meine Kirschblüte,
Ich hoffe doch sehr, dass du dich auch in Zukunft an mich erinnern wirst. Vor allem, weil du mich eines Tages lieben wirst. Versuche gar nicht erst, wegzurennen, ich weiß wo du wohnst...denn ich weiß alles über dich.
Dein zukünftiger Geliebter.


Seit diesem Tag bekam Sakura beinahe täglich Briefe von dem Unbekannten. Damals dachte sie noch, dass dies nur ein schlechter Scherz war, darum hatte sie ihn auch zerrissen und danach direkt in den nächstbesten Mülleimer geworfen. Doch schon kurz darauf wurde sie eines besseren belehrt. In einem dieser Briefe stand nämlich, dass die Person, die ihr am wichtigsten ist, sehr leiden wird. Kurz darauf starb Ino, ihre beste Freundin.

Flash back:
Wie jeden Sonntag ging Sakuras Familie gemeinsam in die Kirche. Jede Familie, die in der Kleinstadt Konoha Gakure lebte, war streng katholisch. Doch dieser Besuch in der Kirche zeigte dem Mädchen, wie die Hölle aussah. Denn dort, genau oberhalb des Kirchenaltars hing der leblose Körper ihrer besten Freundin, aber das schlimmste daran war... ihr Herz entfernt worden. Die Polizei kam erst kurze Zeit später. Jedoch hatte Sakura schon vor deren Eintreffen das wohl wichtigste Beweisstück entfernt. Ein kleiner, in sich zusammengefalteter Zettel.

Flash back ende:

Inzwischen saß Sakura schon in ihrem Klassenzimmer und wartete darauf, dass der Mathelehrer endlich eintraf. Mr. Hatake. Das konnte noch dauern. Die Tränen waren bereits vor 15 Minuten verebbt. Als das Mädchen aber einen zerknitterten Zettel aus ihrer Jackentasche holte, drohten die Tränen erneut auszubrechen. Es war der Zettel von damals. Währen die Rosahaarige ihn sich durchlas, kam der Lehrer ins Klassenzimmer, entschuldigte sich für das Zuspätkommen und fuhr ungeniert mit dem Unterricht fort.

Zettel:

Es tut mir wirklich leid, dass ich dir das jetzt mitteilen muss, meine Schönheit. Aber du wolltest mir ja nicht glauben. Dann muss ich dir wohl beweisen, wie ernst ich es meine. Ich wünsche dir noch einen schönen Kirchenbesuch. Ich wünsche es dir von HERZEN.

Sakura achtete erst wieder auf ihre Umgebung, als ein Junge mit langen schwarzen Haaren den Klassenraum betrat. Und sogleich fing Mr. Hatake an zu reden.

„ Tja, Itachi, ich würde sagen, dass du dich am Besten erst einmal der Klasse vorstellst." Daraufhin fing der Schwarzhaarige an zu sprechen.

„ Mein Name ist Itachi Uchiha, ich bin 17 Jahre alt. Der Rest ist nicht relevant."

„ Also, ich würde sagen, dass du dich jetzt am besten," fing der Lehrer an zu sprechen, wurde allerdings durch ein rothaariges Mädchen unterbrochen. „Ja, Karin?"

„ Ich wollte nur fragen, ob sich Itachi vielleicht neben mich setzten will."

„ Aber Suigetsu sitzt doch schon neben dir."

„ Er kann sich doch neben... wie heißt du noch mal?" Während sie sprach, blickte sie Sakura an, welche jedoch nicht vorhatte ihr jemals zu antworten. „ Das ist eine gute Idee, Karin. Itachi kann sich doch einfach neben Sakura setzen." Genau das hatte eben diese schon befürchtet und während Mr. Hatake ihren Namen aussprach, meinte die Rosahaarige, ein kurzes, aber starkes Funkeln in den schwarzen Augen Itachis zu erkennen. Wie gesagt, es war nur ganz kurz. So kurz, dass Sakura dachte, sie hätte es sich bloß eingebildet. Mit nun wieder emotionslosem Blich schritt der Schwarzhaarige auf den leeren Stuhl neben ihr zu, worauf er sich auch sofort fallen ließ. Eingeschüchtert, wie sie nun war, drehte Sakura ihren Kopf weg, um, wie schon zuvor, gedankenverloren aus dem Fenster zu blicken. Von dieser Tätigkeit wurde sie allerdings erneut unterbrochen, als der Uchiha seine tiefe Stimme erhob.

„ Hallo, ich bin Itachi Uchiha und du bist Sakura Haruno, stimmt`s?" Ein wenig verwirrt darüber, woher Itachi denn nun ihren Nachnamen wusste, wollte die Rosahaarige schon zu einer Frage ansetzen, Mr. Hatake allerdings hatte etwas anderes vor.

„ Sakura, würdest du bitte diese Aufgabe an der Tafel lösen?" Ohne auch nur ein Wort zu verschwenden, erhob sich Angesprochene von ihrem Stuhl und schritt zur Tafel. Die Aufgabe stellte für sie kein allzu großes Problem dar, hatte sie schließlich eine Eins in Mathe. Kurz bevor sie jedoch ihren Platz erreicht hatte, klingelte es schon zur Pause.// Perfekt\\ dachte sie. Jetzt konnte sie Itachi endlich ihre Frage stellen. Doch als sie auf dem Pausenhof stand, fand sie ihn nirgendwo.

Auf dem Dach der Schule:
Ein Junge mit langen schwarzen Haaren blickte gedankenverloren auf ein rosahaariges Mädchen hinab, welches gerade jemanden zu suchen schien. Plötzlich vernahm er ein leises Klingeln aus seiner linken Hosentasche.

„ Wer nervt?"

„ Itachi, ich bin`s nur, Sasori."

„ Und? Hast du es schon geschafft?"

„ Ja, aber es gibt noch einige kleine Nebenwirkungen."

„ Welche?"

„ Das Objekt hat für längere Zeit Lähmungserscheinungen und verliert daraufhin sein komplettes Gedächtnis."

„ Sasori?"

„ Ja?"

„ Du bist... ein Genie."

„ Moment mal! Wer bist du und was hast du mit Itachi gemacht!?"

„ Ich bin es wirklich!"

„ Hmm, ich fachte eigentlich eher, du würdest ausflippen und mir danach eine Predigt darüber halten, was für ein schlechter Freund ich dich bin." „ Verstehst du es nicht?"

„ Was denn?"

„ Wenn sie weglaufen will, kann sie es nicht. Danach verliert sie ihr Gedächtnis und ich kann ihr weismachen, dass wir uns schon lange kennen. Daraufhin wird sie mir blind vertrauen."

„ Und, was wirst du dann mit ihr machen?"

„ Das wirst du dann sehen." Mit einem schwachen Grinsen im Gesicht hatte der Schwarzhaarige aufgelegt. Ja, das würde noch interessant werden.


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